Wohnen im 21. Jahrhundert im Elsass

Jedes Jahr gibt es im Écomusée d'Alsace Neues zu erleben. Im Fokus steht dabei stets die Hervorhebung des elsässischen Kulturerbes - so auch bei der Eröffnung eines neuen Museumsviertels im Jahr 2015, das dem Wohnen von Morgen und dem besseren Zusammenleben gewidmet ist.

Im Rahmen seines Entwicklungsprojekts ist es die Ambition des Museums, sich an den Überlegungen zu den neuen Herausforderungen und Erwartungen des 21. Jahrhunderts zu beteiligen. Das Projekt mit der Bezeichnung „Eine neue Ära“ hat das Ziel, bis 2018 neue Bereiche am Rande des Museumsdorfes zu schaffen, die der Zukunft gewidmet sind.

Durch das Beobachten und Verstehen der Vergangenheit können Sie einen Sinn für das Heute finden und Ideen für das Bauen von Morgen entwerfen.

Anfänge des Ausbauprojekts des Écomusée d'Alsace

Das elsässische Fachwerkhaus des 21. Jahrhunderts

Als eines der ersten maßgeblichen Elemente entstand 2014 das erste elsässische Fachwerkhaus des 21. Jahrhunderts, das vom Architekten Mathieu Winter entworfen wurde. Dieses wurde mit dem Ziel gebaut, den Esprit der elsässischen Fachwerkhäuser zu bewahren, die Vergangenheit nicht zu verleugnen und gleichzeitig die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts anzunehmen.

Für den Bau wurden lokale natürliche Materialien mit einem geringen CO2-Fußabdruck verwendet. Das Gebäude möchte ergonomisch, ökonomisch und ökologisch sein.

2015 war dieses zeitgenössische Haus Gegenstand mehrerer Mitmach-Baustellen für die Besucher. Ziel war es, die Einwohner der Region noch stärker als bisher in die Projekte und den Ausbau des Museums einzubinden. Rund 60 Besucher haben bei der Errichtung der Strohwände und der Anbringung des Putzes aus Kalk und Ton mitgeholfen.


Eine Brücke in die Zukunft

Auf den Bau des ersten elsässischen Fachwerkhauses von morgen folgte die Fertigstellung:

  • eines handgezogenen Fährbootes auf der Wasserfläche hinter dem Bahnhof,
  • einer kleinen Brücke, die es ermöglicht, den errichteten Kanal zu überqueren und zur Rotunde zu gelangen, die zu Mediationszwecken saniert wurde.

Diese Bauten wurden originell und innovativ in Partnerschaft mit ForMaRev realisiert, einem Kollektiv dreier Architekturstudenten aus Straßburg, sowie ETC, einem Kollektiv bestehend aus festangestellten Architekten sowie rund zwanzig regelmäßigen Mitarbeitern. Beide Projekte symbolisieren den ambitionierten Weg, den das Museum bei der Rückeroberung seiner gesellschaftlichen Rolle eingeschlagen hat.

Die neuen Einrichtungen sind ein neuer Ort für Pause und Picknick. Sie werten ebenfalls das landschaftliche Umfeld des Écomusée d'Alsace auf und ermöglichen die Organisation weiterer Veranstaltungen auf thematischer und formeller Ebene wie etwa die Durchführung von Modenschauen.


Kontinuität des Projekts zum Museumsausbau

Diese Konstruktionen sind fest im Projekt für das neue Museumsviertel „Wohnen im 21. Jahrhundert im Elsass“ verankert. Ein im Jahr 2016 zum ersten Mal organisiertes Architekturfestival, das sich über das gesamte Jahr 2017 hinziehen soll, soll diesem neuen Museumsviertel Leben einhauchen.

Mehr Informationen zum Architekturfestival des Écomusée d'Alsace

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